Modell United Nations
Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Geschichte und Politische Bildung nahmen Schüler*innen freiwillig an einer Veranstaltung zur Simulation einer UN-Sitzung teil. Für das Modell United Nations Wien 2026 bereitete sich die Wahlpflichtfach -Gruppe gründlich auf die Simulation vor. Als Teil der Vorbereitungen wurden Eröffnungsreden und sogenannte „Position-Papers“ verfasst. Dadurch wurde den Schüler*innen ein Einblick in das jeweilige Land und die Arbeit eines UN-Diplomaten gewährt. Dabei mussten sie sich über zahlreiche Aspekte, wie sozioökonomische Daten oder politische Einstellungen des Landes informieren.
Am 11.02.2026 begann das Programm mit mehreren sehr informativen Vorträgen an der Uni Wien. Danach hielt die Gruppe in den einzelnen Komitees Reden und brachte somit die Diskussionen zum Laufen. Die Wahlpflichtfach-Schüler*innen diskutierten wie tatsächliche Mitglieder der UN, zum Beispiel über Themen wie die Genomeditierung in der Landwirtschaft, Biowaffen und Sicherung der Lieferketten. Nach den aufschlussreichen Diskussionen wurde in den jeweiligen Komitees eine Resolution verfasst und begutachtet. Damit waren die ersten beide Tage des sehr inspirierenden Projekts vorüber.
Am letzten Tag des Modell United Nations begann die Sitzung im UNO-Saal des Vienna International Center mit einem Roll Call, bei dem alle Delegationen ihre Anwesenheit und ihr Abstimmungsverhalten bekannt gaben. Anschließend wurden die am Vortag erarbeiteten „Position-Papers“ bzw. Resolutionen der einzelnen Komitees vorgestellt und diskutiert. Es folgten Angriffs- und Verteidigungsreden, danach stellten Pressevertreter*innen Fragen, die von den Delegationen beantwortet wurden. Zum Abschluss fand jeweils eine Abstimmung statt, bei der jedes Land, vertreten durch maximal zwei Repräsentant*innen, eine Stimme hatte und zustimmen, ablehnen oder sich enthalten konnte.


